Llanos Wildlife

Llanos Reptilien

Die Los Llanos sind die Serengeti Südamerikas

An den Wasserlöchern der Steppenlandschaft der Los Llanos Venezuela tummeln sich Brillenkaimane, Orinoko Krokodile, verschiedene Schildkrötenarten und Wasserschweine in großer Zahl.  Die Wasserschweine werden Capybaras genannt und sind die größten Nagetiere von unserem Planeten. Tamanduas und Ameisenbären begeben sich mit Einbruch der Dunkelheit auf Beutezug.

Bei Ausflügen kann man Ameisenbären oft schon am späten Nachmittag durch die Savannen laufen sehen.  Tamanduas schlafen auf Bäumen und werden dort regelmäßig bei der Suche nach Roten Brüllaffen und Kapuzineraffen gefunden. Die Los Llanos sind das Gebiet mit der größten Verbreitung und Dichte der Anakonda.  Man hat vor allem in der Trockenzeit sehr große Chancen Anakondas bei den Llanos Touren zu beobachten.  Bei den Touren in die Los Llanos wurden bereits 6 Meter große Exemplare gesehen und vermessen. Regelmäßig sieht man Anakondas von 2 bis 4 m Größe. In den Flüssen fischen rosa Flussdelfine Piranhas.  Bei den Bootsausflügen wird man zeitweilig von Flussdelfinen begleitet. Hin und wieder streift ein Ozelot, Puma oder Jaguar durch die Landschaft.

Die Avifauna ist sehr beeindruckend. Greifvögel, sowie leuchtend rote Scharlach Sichler, Jabiru Störche, Bunte Oriole, Aras und Papageien, verschiedene Reiher und Entenarten sind ständig an den Wasserlöchern oder in den Bäumen an den Galeriewäldern zu sehen.  In den Llanos gibt es 300 Brutvogelarten neben amerikanischen Wintergästen.

Das Gebiet der Los Llanos im Staat Apure und Barinas ist fast 300.000 km2 groß.  Der Fluss Rio Apure teilt die beiden Staaten,  ist der größte Fluss in der Region und fliest später in den Orinoko Fluss. In der Trockenzeit gibt es nur kleine Flussarme die wenig Wasser führen  und einige Wassertümpel in der Savannenlandschaft an denen sich die Tiere extrem konzentrieren. In der Regenzeit wird das Gebiet durch den starken Niederschlag im Juni überflutet.  Ende der Regenzeit fließt das Wasser der überfluteten Savannen in die Flüsse und wird durch den Rio Orinoco entwässert.

Die Einwohner der Los Llanos betreiben Rinderzucht und ihr Leben ähnelt dem der  Gauchos in Argentinien. Sie werden als Llaneros bezeichnet. Die fröhlichen Llaneros sind exzellente Reiter.  Die Llaneros haben eine eigene Musik, den Joropo, dessen Balladen oft von wilden Pferden, Kaimanen in den Savannen und schönen Frauen handeln.

In den Los Llanos gibt es verschiedene Farmen, hier Hato genannt, die mit Eco Tourismus arbeiten. Es gibt einfache Unterkünfte wo in der Hängematte übernachtet werden kann, wie zugleich komfortable Lodges mit geräumigen Zimmern mit Bad.

Die Artenvielfalt und die Massen an wilden Tieren und Vögeln in den Los Llanos sind großartig und nicht zu Unrecht werden die Los Llanos oft als die Serengeti Südamerikas bezeichnet.

 

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